Juffi-Paddeltour auf der NiersDas Pfingstlager der Jungpfadfinder fand dieses Jahr bei hoch sommerlichen Temperaturen überwiegend auf (aber teilweise auch in) der nahe gelegenen Niers statt. Am Freitagmittag fuhren die 21 Kinder und 4 Leiter mit den Fahrrädern zum Kloster Mariendonk, wo das Basislager für die kommenden 3 Tage errichtet wurde. Auf einer Weide hinter dem Klostergarten konnten wir uns mit unseren Zelten ausbreiten.

Am Samstagmorgen klingelte der Wecker schon früh, denn heute galt es die erste große Flussetappe von Süchteln bis Wachtendonk zur befahren. In den ersten warmen Sonnenstrahlen des Tages hielten wir unsere Morgenrunde, anschließend wurde gefrühstückt, Lunchpakete  und weitere Utensilien wasserdicht verpackt, sowie die erste Schicht Sonnencreme aufgetragen. Dann stiegen wir auf die Fahrräder und fuhren bis zum Bootsanlager in Süchteln. Dort warteten bereits 2 große Schlauchboote auf uns.

Ausgerüstet mit Schwimmwesten und Stechpaddeln verteilten wir uns auf die beiden Boote und los ging die fröhliche Fahrt, zuerst noch im Zick-Zack-Kurs, doch schon nach kurzer Zeit waren die Crews gut eingespielt und hielten die Boote gekonnt im Fahrwasser. Gegen Mittag machten wir Rast. Einige nutzen die Gelegenheit sich im Wasser abzukühlen, planschten ausgiebig und spritzen die anderen Nass, die sich zur Erholung in den Schatten gelegt hatten.

Nachdem wir später das letzte Teilstück bis Wachtendonk erfolgreich absolviert hatten gab es noch ein Eis für alle, bevor wir mit den Rädern, die der Bootsvermieter für uns transportiert hatte, zurück zum Lagerplatz fuhren. Alle waren von der langen Tour in der prallen Sonne sehr erschöpft, so dass nach dem Abendessen schon viele früh im Schlafsack verschwanden.

Am Sonntag fuhren wir wieder nach Wachtendonk um von dort bis nach Geldern zu paddeln. Einige Lieder singend kamen wir gut voran und auch die Durchfahrt eines Wehres meisterten wir mit vereinten Kräften fast perfekt. Nach einer Badepause ging es durch einen renaturierten Bereich der Niers, hier ließen wir uns überwiegend treiben, um die schöne Natur am Ufer besser beobachten und belauschen zu können. Am Nachmittag erreichten wir das Ziel, den Bootsanleger in Geldern. Ab hier ging es nun wieder per Fahrrad zurück nach Mariendonk.

Am Lagerplatz angekommen gab es einen großen Schreck, den Leitern war direkt aufgefallen, dass das an einem Baum gehisste DPSG-Banner verschwunden war. Jedoch lagen an selber Stelle auf dem Boden einige Bonbontüten zusammen mit einer Papierrolle… Die Schwestern des Klosters hatten unser Banner entführt und den Kindern eine Beschreibung hinterlassen wie sie es sich wieder zurückholen konnten. Es ging vorbei am „Löwen“ und in den „verbotenen Garten“, bis sie das Banner erspähen und wieder zurückholen konnten.

Nach dem Abendessen ließen wir den Tag gemütlich am Lagerfeuer ausklingen. Es wurde über die Ereignisse des Tages gelacht, Geschichten erzählt und Lieder gesungen.

Den Montagmorgen begannen wir nach den beiden ansträngenden Tagen zuvor relativ entspannt, um nach dem ausgiebigen Frühstück mit dem Abbau des Lagers vorzufahren. Als alle Materialien und Gepäckstücke im Anhänger verstaut waren bekamen wir von Gastschwester Rebekka noch einige interessante Informationen über das Kloster Mariendonk, sowie das dortige Leben mit den Rechten und Pflichten einer Schwester.

Ein ganz besonderer Dank gilt den Schwestern der Abtei Mariendonk für die herzliche Gastfreundschaft!

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Fotos: Jan Pauli & Tim Schubert

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